Theoretisch haben wir immer 50 Hertz im Stromnetz. Schaut man allerdings genauer auf die Netzfrequenz, so muss man feststellen, dass hinter dem Komma durchaus eine Abweichung entsteht. Tatsächlich verändert jeder Lastwechsel (Zuschalten eines Verbrauchers oder Erzeugers) eine minimale Veränderung der Netzfrequenz. Die meisten Schaltvorgänge im Stromnetz durch das Abfahren eines sogenannten Fahrplans der Kraftwerke. Ausgehend von den großen Stromerzeugern zu den (relativ) kleinen Verbrauchern muss verteilt werden, wobei immer die Einspeisung und die Entnahme in Balance bleiben muss. Bei etwa 5% Netzverluste (im Schnitt) – also elektrische Energie, die zwischen der Erzeugung und dem Verbrauch verloren geht – spielt auch die reale (mittlere) Entfernung zwischen Erzeugung und Entnahme eine Rolle beim Halten der Netzbalance.

Wahrscheinlichkeiten, dass das Stromnetz aus dem Tackt kommt

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