Die Solarbranche hat zum PV-Symposium in Bad Staffelstein auf ermutigende Worte der Politik gehofft. Die gab es nicht, sondern eine verbale Ohrfeige. Das Bundeswirtschaftsministerium hat derzeit nicht vor, der Krise der Photovoltaik entgegenzuwirken. Wenn es keine zügigen Gesetzesanpassungen gebe, gehe es in Deutschland nun an die Substanz der Branche, mahnte der Bundesverband Solarwirtschaft auf der heute eröffneten Konferenz im Kloster Banz.

Hinter der deutschen Photovoltaikindustrie liegen bereits harte Jahre und die Aussichten für dieses Jahr sind sehr verhalten. Mit einem Zubau zwischen einem und 1,5 Gigawatt rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Das wäre ein weiterer Einbruch, nachdem 2013 noch 3,5 Gigawatt und 2014 dann 1,85 Gigawatt neu ans Netz gegangen waren. Da der Zubau im vergangenen Jahr auch unter den Zielen der Bundesregierung lag, erwarteten die Teilnehmer des heute eröffneten 30. Symposiums für photovoltaische Solarenergie im Kloster Banz eine

Verbale Ohrfeige für die Solarbranche

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