Ende dieses Jahres sollte das Bundeswirtschaftsministerium eine Verordnung für intelligente Messsysteme im Entwurf veröffentlichen – so steht es im Koalitionsvertrag. Das Thema birgt gewisse Sprengkraft: Seit mehr als zwei Jahren fordert ein Teil der Energiebranche, fast alle Photovoltaikanlagen mit einem solchen Gerät auszurüsten – alte wie neue. Das Argument dahinter lautet Systemsicherheit. In einer Studie heißt es nun, dass für das Stromnetz erst einmal keine Gefahr besteht, wenn kleine Solaranlagen nicht steuerbar sind. Der Umfang entsprechender Systeme soll aber verringert werden. Das läuft auf die Abschaffung oder Eindämmung der 70-Prozent-Regel hinaus.

Der Ausgangspunkt für die Debatte ist eine EU-Vorschrift. Bis 2022, so hat Brüssel vor Jahren festgelegt, sollen in 80 Prozent der Haushalte der Mitgliedstaaten intelligente Zähler installiert sein. Über diese könnten Verbraucher ihren Energieverbrauch und die entsprechende Nutzungszeit einsehen und hätten einen stärkeren Anre

Neue Runde in Debatte um Smart Meter und Einspeisemanagement

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