Der Ostsee geht es sehr schlecht. Die leichte Besserung – ausgelöst durch günstige Winde – über die in den letzten Wochen geschrieben wurde ist vermutlich nur vorübergehend. Dass die sauerstoffarmen Todeszonen auch äußerst giftige Schwefelwasserstoffe (H2S) enthalten wurde auch erst jetzt einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Der kürzlich zu dem Thema erschienene Bericht des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), weist darauf aber deutlich hin. Dennoch wird es kaum zur Kenntnis genommen. Die Zonen mit Schwefelwasserstoff sind danach beinahe identisch mit den sauerstoffarmen Gebieten. Wie die Forscher berichteten verkleinerten sich diese Schwefelwasserstoff-Zonen in diesem Jahr etwas – aufgrund günstiger Wetterlagen – aber dies sei nur ein „kurzes Aufatmen“.

Riesige Gebiete des Ostseegrundes voller Schwefelwasserstoff

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