Die Privilegierung der Industrie bei der Zahlung der EEG-Umlage wird stets damit begründet, dass die Unternehmen international wettbewerbsfähig sein müssten. Durch hohe Strompreise vor allem im Vergleich mit den USA sei dies gefährdet. Eine Analyse von Agora Energiewende besagt nun, dass die Strompreise am Spotmarkt hierzulande inzwischen unter jene der New Yorker Börse gefallen sind.

Die Großhandelspreise für Strom am Spotmarkt gehören in Deutschland zu den niedrigsten in Europa. Seit 2011 sind sie stetig gesunken. Am Sportmarkt wird im Gegensatz zum Terminmarkt elektrische Energie nur kurzfristig gehandelt – maximal von einem Tag zum nächsten. Neben Deutschland (, das an der entsprechenden Strombörse Epex Spot SE im Segment des Vortagshandels mit Österreich zusammengefasst ist) weisen die nordeuropäischen Staaten sowie die osteuropäischen Staaten und dabei vor allem Polen und Tschechien niedrige Handelspreise für kurzfristig angebotene elektrische Energie auf.

Börsenstrom in Deutschland günstiger als in New York

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