Die Energiewende sorgte dieser Tage wiederholt für Schlagzeilen. Grund dafür ist die Energiepolitik des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriels (SPD). Frisch im Amt will er im Eiltempo das EEG reformieren und noch vor der Sommerpause ein Gesetz in Kraft treten lassen. Doch die Reform verheißt nichts Gutes: Sie sieht vor, die Förderung erneuerbarer Energien zu kürzen, das Ausbautempo zu verringern und die Vermarktungsrisiken stärker bei den Betreibern zu platzieren. Letzteres geht aber ausgerechnet denen an den Kragen, die die Energiewende wesentlich vorangebracht haben: den Bürgerinnen und Bürgern. Sie haben die Bürgerenergie zum Marktführer der Energiewende gemacht und allein 2012 über fünf Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Fast jede zweite Kilowattstunde Ökostrom stammt aus Anlagen, die Bürgern gehören. Doch wenn in Berlin über die Zukunft der Energiewende entschieden wird, haben die Interessen der Bürgerenergie bislang keine Stimme. Das soll sich jetzt ändern. Z

Neu gegründetes Bündnis Bürgerenergie trotzt Gabriels Energiepolitik

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