Die Stromversorgung müsse in Deutschland bezahlbar bleiben, ist ein von Politikern in den vergangenen Monaten häufig geäußerter Satz. Dabei könnten vermutlich 80 Prozent der Haushalte geringere Strompreise zahlen, wenn sie ihren Lieferanten wechselten.

Die Strompreise für Haushalte sind dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) zufolge in Deutschland die zweithöchsten in der EU, nach Dänemark. Im ersten Halbjahr 2013 zahlten private Verbraucher mit einem Verbrauch zwischen 2.500 und 5.000 Kilowattstunden im Jahr im Schnitt 29,19 Cent für jede einzelne Kilowattstunde. Der EU-Schnitt liegt bei 20 Cent pro Kilowattstunde. Dennoch ist die Mehrheit der Kunden zufrieden mit ihrem Stromversorger, erklärte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Ende Dezember: In einer Umfrage für den BDEW-Kundenfokus gaben 34 Prozent der Interviewten an, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis gut oder sehr gut sei. Weitere 43 Prozent empfinden die Preise als angemessen für die

Vier von fünf Haushalten erhalten Strom vom Grundversorger

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