Schon 1987, noch zu DDR-Zeiten, sollte Proschim umgesiedelt werden. Aber das Dorf wehrte sich damals, die Umsiedlung fand nicht statt. So ist es bis heute geblieben, auch wenn der Druck seitens des Kohleabbaus nicht nachlässt. Johannes Kapelle alias „Opa ohne Lobby“ hat uns auf seinen wendischen Vier-Seiten-Hof eingeladen und war trotz unseres überfallartigen Auftauchens und trotz seiner Beinverletzung („Beim Sturz vom Apfelbaum zugezogen…“) ohne Umstände zum Interview bereit. „Es sind längst nicht alle in Proschim gegen den Tagebau! Nein, die Fronten sind vielmehr verhärtet, denn viele, denen die Kohle Arbeit gibt, können sich nicht gegen sie aussprechen – auch wenn sie selbst nicht wegziehen wollen…
2. Etappe der Recherchereise von Claudia Krieg und Mark Mühlhaus im Lausitzer Braunkohlerevier

Ein widerspenstiges Dorf – Eine Woche im Lausitzer Braunkohlerevier

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