Für das Hamburger Kraftwerk Moorburg wurden jährlich 1,12 Tonnen Quecksilberemissionen bei Volllast beider Blöcke genehmigt. Damit übertrifft die neueste Dreckschleuder der Stadt das Kraftwerk Tiefstack deutlich. Auch wenn die Emissionen gegenüber den letzten drei Jahren deutlich gestiegen sind, hat Tiefstack im zurückliegenden Jahr nur 30 Kilogramm Quecksilber ausgestoßen. Das geht aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (Drs. 20/13666) der umweltpolitischen Sprecherin und Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft, Dora Heyenn hervor. Die Abgeordnete fordert eine deutliche Verschärfung der Grenzwerte. Das in unmittelbarer Nähe von Hamburg gelegene Kohlekraftwerk Wedel fügte den Emissionen der beiden Hamburgischen Kraftwerke laut Vattenfall im Jahr 2012 noch 83 Kilogramm Quecksilber hinzu.

Kohlekraftwerk Moorburg darf jährlich 1,12 Tonnen Quecksilber in Hamburgs Luft pusten

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