Damit Photovoltaikanlagen regelbar sind, wurden diese in den vergangenen Jahren mit Steuerungstechnik ausgerüstet. In mittelgroßen Systemen griffen Netzbetreiber vor allem auf die Rundsteuertechnik zurück. Möglicherweise hat diese bald ausgedient: Die Bundesregierung überlegt, die Steuerung von Erneuerbare-Energien-Anlagen auf intelligente Messsysteme zu übertragen. Dies bedeutete dann vermutlich auch, dass bisher installierte Rundsteuerempfänger zu ersetzen wären.

Erneuerbare-Energien-Anlagen sollen Verantwortung für die Sicherheit des Stromnetzes übernehmen. Wenn beispielsweise mehr Ökostrom eingespeist wird, als Abnahme herrscht, müssen die Netzbetreiber die Kraftwerke herunter regeln können, damit ihnen das Netz nicht kollabiert. Darin war sich die Branche und die Netzbetreiber bereits 2008 einig. So wurde im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgeschrieben, dass die Wirkleistung von Anlagen in brenzligen Situationen im Netz reduziert werden darf. Ab einer installierten Leistung von

Rundsteuerempfänger vor dem Aus?

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