Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann den Strom selbst verbrauchen, ins öffentliche Netz einspeisen oder direkt verkaufen. Für letztere Option entscheidet sich eine wachsende Zahl von Anlagenbetreibern. Sie liefern die elektrische Energie an Nachbarn, Mieter im Haus oder Betriebe in der näheren Umgebung. Damit werden sie rein rechtlich zu Energieversorgern und unterliegen bestimmten gesetzlichen Pflichten.
Im September vorigen Jahres begann es. Photovoltaikanlagenbetreiber riefen bei Andreas Kretzschmar an und erkundigten sich, was sie tun sollten. Kretzschmar ist beim Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH für die Abrechnung der EEG-Umlage zuständig. Gewöhnlich schickte er bisher Stadtwerken und großen Stromversorgern Rechnungen in sechs- bis achtstelliger Höhe, um die EEG-Umlage einzutreiben. Seit sieben Monaten betreut Kretzschmar auch Versorger, die fünf bis 100 Euro pro Monat abführen. Es handelt sich dabei um Solaranlagenbetreiber, die ihren Strom direkt an Dri

Vom Stromerzeuger zum Energieversorger

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