Die EEG-Umlage könnte auf 5 Cent pro Kilowattstunde sinken, wenn die Privilegien für Industrie und Eigenverbraucher reduziert würden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Energiewende. Sie befeuert die Vorschläge von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Es verwunderte nicht, wenn weitere Ideen der Autoren Eingang in die Gesetzgebung fänden.

Dass die Umlage zur Finanzierung der Erneuerbaren-Energien-Anlagen (EEG-Umlage) innerhalb von fünf Jahren von 2 auf 6,2 Cent pro Kilowattstunde gestiegen ist, liegt nicht allein am Bau neuer Wind- und Solaranlagen, sondern auch daran, dass beispielsweise die Marktprämie eingeführt wurde und eine wachsende Zahl von privilegierten Unternehmen einen geringeren Anteil an der Umlage tragen musste. Das ist schon länger bekannt. Welche Wirkung alle Privilegien auf die Höhe der EEG-Umlage entfalten und wie dem entgegengewirkt werden kann, hat das Öko-Institut im Auftrag

Studie stützt EEG-Reform-Kurs von Gabriel

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